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Das Filmfestival von Cannes

Die weltberühmten Internationalen Filmfestspiele von Cannes (französisch le Festival de Cannes) zählen zu den bedeutendsten Events der internationalen Filmwelt. Stars und Sternchen treffen sich jedes Jahr im Mai an der Côte d’Azur, um sich den Kritikern und der Jury zu stellen und vielleicht das Glück zu haben, die Goldene Palme mit nach Hause nehmen zu dürfen. Der Ferienhaus-Urlaub in Frankreich an der Côte d’Azur ist die ideale Gelegenheit, um diesen Zauber einmal hautnah zu erleben. 

Das Filmfestival von Cannes blickt auf eine lange und bewegte Geschichte zurück. Wenn man so will, sind die Festspiele ein Kind der Internationalen Filmfestspiele von Venedig. Denn im Jahr 1939 entschied die französische Regierung, künftig nicht mehr wie gehabt an den Internationalen Filmfestspielen von Venedig teilzunehmen, sondern stattdessen ein eigenes Festival in Biarritz, Cannes oder Nizza auszurichten. Die Wahl fiel, wie wir heute wissen, auf das provenzalische Städtchen Cannes, an der Côte d’Azur im Süden Frankreichs. Umgeben von den Traumstränden der französischen Riviera treffen sich dort seit 1946 die Stars und Sternchen der internationalen Filmwelt. Der Ferienhaus-Urlaub in Südfrankreich ist also die ideale Gelegenheit, einen Blick in diese Welt zu erhaschen. 

Ein Filmfestival der besonderen Art 

Der Austragungsort des Filmfestivals von Cannes ist das legendäre Palais des Festivals et des Congrès am mindestens genauso legendären ‚Boulevard de la Croisette‘. Bis 1946 wurden die begehrten Trophäen im Alten Casino, danach im eigens gebauten Palais Croisette überreicht. Doch im Laufe der Zeit wurde immer mehr Filme nominiert und damit auch die Zahl der Gäste immer größer, sodass im Jahr 1983 das Palais des Festivals et des Congrès gebaut wurde. Ab 1984 wurden dann zunehmend auch internationale Filme zugelassen, im Gegensatz zu den ausschließlich französischen Produktionen der bisherigen Jahre. 

Während bis 1954 noch der „Grand Prix“ für den besten Film vergeben wurde, ist seit 1955 die Goldene Palme der Hauptpreis für den besten Film im internationalen Wettbewerb und damit die wichtigste Auszeichnung des Filmfestivals von Cannes überhaupt. Dazu wird jedes Jahr eine neue internationale Jury, hauptsächlich ebenfalls Filmschaffenden, berufen. Auch wenn man das Filmfestival von Cannes aus den Medien überwiegend als Unterhaltungsshow kennt, so darf nicht verkannt werden, dass die Filmbranche auch politisch agieren kann und das tat sie, etwa im Jahr 1989, als das erste „Cinéma & liberté Forum“ im Rahmen des Filmfestivals stattfand. Zahlreiche Regisseure aus den unterschiedlichsten Ländern unterzeichneten damals eine Deklaration, die sich gegen jegliche Art von Zensur richtete.

Wer es hier schafft, hat es geschafft

Heute sind die Filmfestspiele von Cannes eines der wichtigsten Ereignisse für Filmschaffende weltweit, beinahe noch wichtiger als die Oscars. Jedoch geht es weniger ums Geld als ums Prestige: Wer es hier schafft, der hat es geschafft und kann auch bei den Oscars oder anderen Auszeichnungen mit Preisen rechnen. Quentin Tarantino etwa erhielt im Jahr 1994 mit Pulp Fiction in Cannes die Goldene Palme, seine erste Auszeichnung in der Filmbranche, als Hauptpreis für den besten Film in der Kategorie Internationaler Wettbewerb. Es folgten unzählige Nominierungen und auch mehrere Auszeichnungen bei den Oscars, den Golden Globe Awards, den British Film Academy Awards und einigen weiteren. Die begehrten Trophäen für das Filmfestival von Cannes werden übrigens vom schweizer Juwelier Chopard hergestellt. Er verleiht auch den Schmuck, den viele Prominente während ihrer öffentlichen Auftritte beim Filmfestival von Cannes tragen. 

Die Filmfestspiele von Cannes im Ferienhaus-Urlaub besuchen

Cannes ist vom Ferienhaus an der Côte d’Azur aus in der Regel gut per Bus oder Bahn erreichbar. Wenn in der Festivalwoche 200.000, statt der sonst üblichen 70.000, Menschen die Stadt bevölkern, ist es ratsam, das Auto stehen zu lassen und mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Für die Preisverleihungen selbst ist es zwar nahezu unmöglich, als Besucher Karten zu bekommen, es sei denn, man pflegt sehr gute Beziehungen zur Filmwelt oder zu den Organisatoren. Es gibt aber zahlreiche Filmveranstaltungen, die zeitgleich vor Ort stattfinden und für die man zu fairen Preisen cineastische Meisterwerke und Geheimtipps genießen kann. So stellen etwa bei der "Director´s Fortnight" oder den "Quinzaine des Realisateurs" junge internationale Regisseure ihre Werke vor. In Cannes gibt es mehrere Orte bzw. Kinos, an denen diese Filmbeiträge gezeigt werden. So zum Beispiel im Kino „Arcades"im Jachthafen, wo oftmals Festivalbeiträge in der Orginalversion gezeigt werden, oder im Auditorium des Hotel Palais Stephanie, das direkt an der Croisette liegt. Um die 6 Euro kostet eine Kinokarte und verspricht für wenig Geld echtes Festival-Feeling. Natürlich gibt es auch mit viel Glück die Chance, einen Blick auf die Schönen und Erfolgreichen der Filmbranche zu werfen, wenn sie vor dem Palais über den roten Teppich flanieren. Vor allem die Damen wecken die Neugier der Besucher, denn üblicherweise werden zu den Filmfestspielen nicht nur die besten Filme, sondern auch die neueste Mode gezeigt und um den glamourösesten Look gekämpft. In jedem Falle sind die Filmfestspiele von Cannes ein einmaliges Erlebnis im Ferienhaus-Urlaub an der Côte d’Azur und wenn sich die Gelegenheit ergibt, Cannes in dieser Zeit einen Besuch abzustatten, sollten Kulturbegeisterte und Kinofreunde nicht zögern.

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